Alles zu Verpackungen

Die Dose

In kaum einem Haushalt findet man sie nicht – die Dose. Sie hat sich inzwischen als eines der nützlichsten Haushaltsgegenstände durchgesetzt und wird pro Jahr millionenfach produziert. Dabei war sie früher vielmehr ein Luxusgegenstand, in dem teure Produkte wie Zucker, Konfekt und Tabak aufbewahrt wurden. Sie hat den Zweck, ihren Inhalt für eine gewisse Zeit zu konservieren und dafür zu sorgen, dass möglichst wenig Luft daran kommt. Als typische Einwegdosen sind seit vielen Jahrzehnten die Konserven bekannt. Markant sind die geriffelten Metallzylinder, die ein Etikett entsprechend ihrem Inhalt tragen und ganze Supermarktregale füllen. Von Obst über Gemüse bis hin zu Fertiggerichten und sogar Hundefutter sind dem Einsatz dieser Konserven keine Grenzen gesetzt. Als ganz eigene Variante, der Konservendose, hat sich die Trinkdose etabliert. Ob Bier, Limonade oder verschiedene Säfte – diese Dosenform erkennt man gleich an ihrem typischen Öffnungsmechanismus und der markanten Form.

Blech

Der Ursprung der Konserve

Schon vor über 200 Jahren lassen sich die Anfänge der Konservendose finden. Als der französische Feldherr Napoleon Bonaparte vor dem Problem stand, seine Truppen mit ausreichend Nahrungsmitteln zu versorgen, diese aber immer schnell verdarben, startete er einen Wettbewerb. Wer es schaffte, haltbare Lebensmittel herzustellen, sollte großzügig entlohnt werden. Mit seiner Idee, Nahrungsmittel zu erhitzen und danach luftdicht in Glasflaschen zu verschließen, gewann der Pariser Zuckerbäcker Nicolas Appert 1810 das Preisgeld. Kurz darauf ahmte der Brite Peter Durand dieses Verfahren nach – allerdings erstmals mit einem Metallbehälter. So war die Konservendose geboren. Nach einem Jahrhundert, zu Beginn des 20. Jahrhunderts, hatte die Erfindung den Durchbruch geschafft. Durch die Automatisierung der Herstellung und die damit einhergehende Verbilligung konnte sich auch der Otto-Normalverbraucher Konservendosen leisten und lernte sie schnell schätzen.

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